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Beim Drucken mit technischen Materialien wie ABS, ABS-GF, ASA, PC, PA, PA-CF, PA6-CF, PA6-GF, PAHT-CF, PET-CF, PPA-CF, PPS-CF usw. können häufig folgende Probleme auftreten:

Nasses PAHT-CF (links) vs. trockenes PAHT-CF (rechts)

Nasses PA6-GF (links) vs. trockenes PA6-GF (rechts)
Die empfohlenen Trocknungsparameter für jeden Filamenttyp sind unten aufgeführt:
| Filament | Trocknungsanforderungen vor der Verwendung | Anforderungen zum Schutz des Filaments mit Trockenmittel während der Verwendung | Heißluft-Trockenschrank (Forced Air) | Heißluft-Trockenschrank (Forced Air) | Bambulab X1/X1C/P1S Drucker | Bambulab X1/X1C/P1S Drucker | Bambulab X1/X1C/P1S Drucker | Bambulab X1/X1C/P1S Drucker |
| Temperatur / ℃ | Zeit /h | Betttemperatur / ℃ | Zeit /h | Drehzeit / h | Abdeckung | |||
| PLA, PLA-CF/GF | Empfohlen | Optional | 50 – 60 | 8 | 65 – 75 | 12 | Alle 6 | Filamentbox oder PC-Box |
| PLA Wood | Erforderlich | Erforderlich | 55 – 65 | 8 | 70 – 75 | 12 | Alle 6 | Filamentbox oder PC-Box |
| Support für PLA, Support für PLA/PETG | Empfohlen | Optional | 50 – 60 | 8 | 65 – 75 | 12 | Alle 6 | Filamentbox oder PC-Box |
| PETG, PETG-CF | Empfohlen | Optional | 60 – 70 | 8 | 75 – 85 | 12 | Alle 6 | Filamentbox oder PC-Box |
| ABS, ASA | Empfohlen | Optional | 75 – 85 | 8 | 90 – 100 | 12 | Alle 6 | Filamentbox oder PC-Box |
| TPU | Erforderlich | Erforderlich | 65 – 75 | 8 | 80 – 90 | 12 | Alle 6 | Filamentbox oder PC-Box |
| PC | Erforderlich | Erforderlich | 75 – 85 | 8 | 90 – 100 | 12 | Alle 6 | Filamentbox oder PC-Box |
| PVA, BVOH | Erforderlich | Erforderlich | 75 – 85 | 8 – 12 | 90 – 100 | 12 | Alle 6 | Filamentbox oder PC-Box |
| Support für PA/PET | Erforderlich | Erforderlich | 75 – 85 | 8 – 12 | 90 – 100 | 12 | Alle 6 | Filamentbox oder PC-Box |
| PA, PA-CF/GF, PAHT-CF/GF, PET-CF usw. | Erforderlich | Erforderlich | 75 – 85 | 8 – 12 | 90 – 100 | 12 | Alle 6 | Filamentbox oder PC-Box |
| PPA-CF/GF | Erforderlich | Erforderlich | 100 – 130 | 8 – 12 | 110 – 120 (Maximum) Weniger trocken als bei Verwendung eines Heißluft-Trockenschranks | 12 | Alle 6 | Filamentbox oder PC-Box |
| PPS, PPS-CF/GF | Erforderlich | Erforderlich | 110 – 140 | 8 – 12 | 110 – 120 (Maximum) Weniger trocken als bei Verwendung eines Heißluft-Trockenschranks | 12 | Alle 6 | Filamentbox oder PC-Box |
| Support für ABS | Optional | Optional | 80 | 4 | 85 – 95 | 6 | Alle 3 | Filamentbox oder PC-Box |
Filament trocken lagern
Lagern Sie das Filament nach dem Trocknen bitte in einem luftdichten Behälter oder Beutel mit wirksamem Trockenmittel. Auf diese Weise bleibt das Filament etwa 1 bis 2 Wochen trocken. Wenn Sie AMS zur Lagerung verwenden, stellen Sie die Wirksamkeit des Trockenmittels sicher und verschließen Sie das AMS sorgfältig. Wenn das Trockenmittel Anzeichen von Unwirksamkeit zeigt (es verändert sich von pulverförmig zu klumpig oder pastös), tauschen Sie es aus und trocknen Sie das Filament vor dem nächsten Druck erneut.
Wir empfehlen, einen geschlossenen Behälter zu verwenden, wie den unten abgebildeten. Dieser Behälter trägt dazu bei, das Filament trocken zu halten, wenn es nicht verwendet wird.

Zustand des AMS-Trockenmittels:

Trockenmittelpackung

Wie gelingt ein erfolgreicher Druck?
Verwenden Sie größere Düsen
Vermeiden Sie beim Drucken von mit Kohlenstoff- oder Glasfasern verstärkten Materialien wie PA-CF/GF, PAHT-CF/GF und PET-CF/GF die Verwendung einer Düse mit 0,2 mm Durchmesser, um das Verstopfungsrisiko zu minimieren. Eine Erhöhung des Düsendurchmessers von 0,4 mm auf 0,6 mm und anschließend auf 0,8 mm verringert zwar die Druckgenauigkeit, reduziert aber auch die Wahrscheinlichkeit einer Verstopfung. Die empfohlenen Düsengrößen sind 0,6 mm als erste Wahl und 0,4 mm als zweite Wahl (mit einer empfohlenen Schichthöhe zwischen 0,15 und 0,3 mm und einer maximalen Druckgeschwindigkeit von etwa 100 mm/s). Stellen Sie vor der Verwendung dieser Materialien die Düsentemperatur auf 280 °C ein und reinigen Sie das Innere der Düse mit einem Inbusschlüssel und einer Nadel, um das Verstopfungsrisiko während des Drucks zu verringern.
Gehen Sie ebenso vor, wenn die Düse während des Drucks verstopft, und stellen Sie sicher, dass das Innere der Düse vor dem nächsten Druck sauber ist.
Modelle gruppieren
Wenn die Druckzeit jeder Schicht zu lang ist, wird die Verbindung in Z-Richtung bei diesen Materialien schwächer und kleine Modelle sind nicht mehr ausreichend stabil (die vorherige Schicht ist zu stark abgekühlt). Wenn viele kleine Modelle gedruckt werden müssen, sollten Sie sie daher in verschiedene Gruppen aufteilen und sie nach Objekten drucken (die Standardeinstellung ist „Nach Schichten“), gegebenenfalls auf verschiedenen Druckplatten, anstatt sie auf derselben Druckplatte zu platzieren und nach Schichten zu drucken.

Halten Sie die Strg-Taste gedrückt, wählen Sie mehrere Modelle mit der linken Maustaste aus, klicken Sie anschließend mit der rechten Maustaste und wählen Sie „Gruppieren“, um mehrere Modelle zu einer Gruppe zusammenzufassen.

Es wird empfohlen, unter „Druckreihenfolge“ die Option „Nach Objekt“ auszuwählen.

Das Drucken nach Schichten wird nicht empfohlen.
4. Um Ihre mit PA-CF oder anderen mit Kohlenstofffasern (CF) oder Glasfasern (GF) verstärkten Materialien gedruckten Modelle zu verstärken, sollten Sie sie nach dem Druck vorzugsweise etwa 8 Stunden lang bei einer Temperatur von ungefähr 80 °C tempern. Die beste Tempertemperatur für Bambu PA-CF, PET-CF und PAHT-CF liegt zwischen 120 und 130 °C (5 – 8 Stunden). Nach dieser Behandlung können sich die gesamten mechanischen Eigenschaften um 10 bis 20 % verbessern: Der Effekt des Temperns hängt von der Temperatur und Dauer des Temperns, der Größe und Struktur des Modells, der Fülldichte, den Wandlinien und anderen Druckeinstellungen ab. Beachten Sie, dass einige Modelle nach dem Tempern schrumpfen und sich verformen können.
5. Beim Drucken eines Modells mit einer Stützstruktur muss die Stützstruktur innerhalb von 2 Stunden entfernt werden, um Probleme beim Entfernen oder zurückbleibende Reste am Druck zu vermeiden, nachdem die Stützstruktur feucht und weich geworden ist. Dies gilt insbesondere für Filamente auf Nylonbasis (PA) wie PA-CF, PA6-CF, PA6-GF und andere sowie für Stützfilamente wie PVA und Support für PA/PET, da diese Materialien dazu neigen, Feuchtigkeit aus der Umgebungsluft aufzunehmen. Wenn sich die Stütze nur schwer entfernen lässt, weil die Modelle zu lange gelagert wurden, trocknen Sie sie bitte, lassen Sie sie abkühlen und entfernen Sie die Stütze anschließend rechtzeitig.
6. PA, PA-CF, PAHT-CF, PA-GF und andere PA-Materialien (Nylon) haben eine relativ hohe Fähigkeit, Wasser aufzunehmen. Nach einer gewissen Zeit in feuchter Luft oder Wasser kann ihre Festigkeit und Steifigkeit in unterschiedlichem Maß abnehmen, da sie Wasser absorbieren und dadurch weicher werden, insbesondere bei dünnen, schlanken und langen Drucken. Wenn der Verwendungszweck der Drucke eine sehr hohe Festigkeit und Steifigkeit erfordert, wird empfohlen, diese Materialien zu vermeiden. Gleichzeitig werden diese Materialien im feuchten Zustand normalerweise zäher und widerstandsfähiger gegen Stöße, Stürze und Aufprall. Wenn der Verwendungszweck der Drucke daher nur eine mittlere und keine besonders hohe Festigkeit und Steifigkeit erfordert, können Sie sie vor der Verwendung Feuchtigkeit aufnehmen und weich werden lassen. Darüber hinaus kann eine vollständige Beschichtung der Oberfläche dieser Materialien mit Farbe, Wachs oder anderen wasserfesten Beschichtungen die Wasseraufnahme und das Weichwerden verhindern.
7. Bitte beachten Sie, dass zum Trocknen von Filamenten und Tempern gedruckter Modelle die Verwendung von Geräten empfohlen wird, die eine gleichmäßige Temperatur bereitstellen, beispielsweise eines Heißluft-Trockenschranks (Blast drying oven). Verwenden Sie keine Mikrowellen oder Haushaltsöfen. Vermeiden Sie zu starke Krafteinwirkung oder eine ungleichmäßige Erwärmung (Abstand zur Heizzone des Ofens), um Schäden am Filament, an der Spule oder am Modell durch lokale Überlastung oder Überhitzung zu vermeiden.
Empfohlene Einstellungen

2. Generell neigen ABS, ASA, PC und PA aufgrund ihrer Eigenschaften zum Verziehen (Warping), weshalb bestimmte Maßnahmen zur Minimierung dieses Effekts erforderlich sind. Wenn die Modellgröße groß und die Fülldichte hoch eingestellt ist, z. B. auf 60 % (der Standardwert beträgt 15 %), und sich die Unterseite des Modells verzieht, können Sie die Fülldichte entsprechend anpassen. Außerdem neigt ein Füllmuster mit mehr geraden Linien stärker zum Schrumpfen. Sie können das Füllmuster in eine Spirale ändern, um das Schrumpfrisiko zu verringern. Bei einigen Strukturteilen mit hohen Anforderungen an die Festigkeit können Sie 5 Wandlinien und eine Fülldichte von 25 % einstellen und versuchen, eine Fülldichte von mehr als 50 % zu vermeiden, um die Schrumpfneigung zu reduzieren. Für die meisten nicht strukturellen Teile mit geringen Festigkeitsanforderungen können Sie direkt die Standardwerte von 2 Wandlinien und 15 % Fülldichte wählen.
